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Naturkundliche Exkursion in das Altmühltal

Am Steinbruch

Seit vielen Jahren zieht es immer wieder 6. Klassen in das landschaftlich sehr reizvolle Altmühltal. Diese vor unserer Haustür gelegene Region ist reich an zahlreichen kulturellen und naturkundlichen Highlights.

 

In diesem Jahr durfte die Klasse 6c diese inzwischen zur Tradition gewordene Lehrfahrt durchführen.

Ankunft im Steinbruch

Zunächst führte unser Weg der im Oberlauf recht ruhig und beschaulich dahinfließenden Altmühl entlang. Hier konnten die Schüler in der Nähe von Solnhofen die Felsengruppe der 12 Apostel bestaunen. Hierbei handelt es sich um Riffe, die vor 160 Millionen Jahren in der Jurazeit aus dem Zusammenspiel von Algen und Schwämmen entstanden sind. Das nächste Ziel war der Steinbruch am Blumenberg. Nach einer kurzen Einführung machten sich die Schüler, ausgerüstet mit dem hierzu nötigem Geologenwerkzeug auf die Suche nach Fossilien. Leider bestand die Ausbeute nur aus einigen Haarseesternen und Koprolithen (versteinerte Ausscheidungsexkremente der Tintenfische). Anschließend hatten sich die Mädchen und Buben eine Pause verdient. Auf eigene Faust durften sie das Städtchen Eichstätt erkunden.

Bei der Einführung

Suche nach Fossilien

Bei der Führung im Juramuseum

Frisch gestärkt ging es ins Juramuseum. Zahlreiche Fossilien waren zu bewundern, darunter auch Ammoniten. Diese ursprünglichen Tintenfische sind hier so zahlreich vorhanden, dass sie sogar zum Logo des Naturparks Altmühltal wurden.

 

Das Herzstück des Museums ist allerdings ein Originalexemplar eines Archaeopteryx, des Urvogels. Sämtliche elf der inzwischen entdeckten Exemplare wurden im Altmühltal gefunden. Als im Jahr 1861 in der Nähe von Pappenheim das erste Fossil entdeckt wurde, war es zu seiner Zeit ein wichtiger Beweis für die ein Jahr zuvor von Charles Darwin veröffentlichte Evolutionstheorie.

 

Der Archaeopteryx gilt als Übergangsform zwischen Reptilien und Vögeln. Nach der Theorie von Darwin muss es nämlich solche "missing links" in der Entwicklungsgeschichte der Lebewesen gegeben haben.

Original des Archäopteryx

Nach einem Stopp im Städtchen Riedenburg, den unsere Schüler nochmal zum Eisessen nutzten, machten wir uns auf den Weg nach Essing. Hier im unteren Altmühltal wurde Fluss trotz des Protests zahlreicher Umweltverbände in den 80iger Jahren zum Kanal ausgebaut.

Brücke bei Essing

Von hier aus starteten wir zu unserem letzten Ziel, den Klausenhöhlen. Unser Weg führte uns zunächst über die längste Holzbrücke Europas, die in den 80iger Jahren von Ingenieuren der TU München geplant wurde. Nach einer Viertelstunde hatten wir unser Ziel erreicht. Mit Stirnlampen wagten wir uns ein kurzes Stück in ein hier beginnendes Höhlensystem. Historische bedeutsam ist die Gegend um die Klausenhöhlen deshalb, weil archäologische Funde beweisen, dass hier bereits in der Eiszeit vor 30000 Jahren Menschen gelebt hatten. Gute Stimmung herrschte trotz des anstrengenden Tages noch im Bus bei der Heimreise. Wohlbehalten erreichten wir gegen 20.30 Uhr die Lauinger Realschule, wo die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen konnten.

 

G. Manlik

Vor den Klausenhöhlen

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