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"Dark Lands"

Jugendbuchautor Fabian Lenk an der Donau-Realschule

Der renommierte Kinder- und Jugendbuchautor Fabian Lenk besuchte im Rahmen seiner Lesetour in Süddeutschland die Donau-Realschule Lauingen. Dort stellte er vor den Schülern der 6. und 8. Klassen seinen kürzlich erschienenen Jugendroman

 

„Darklands – im Reich der Schatten“,

 

den ersten Teil einer Trilogie, vor.

Das Buch handelt davon, wie eine Gruppe Heranwachsender in einer lebensfeindlichen Umgebung ums Überleben kämpft: Nachdem die Erde mit einem Meteoriten kollidiert ist, sind die Lebensgrundlagen und die Infrastruktur weitgehend zerstört, und eine Handvoll Jugendlicher, deren Anführer der 16-jährige Raven ist, verliert im Kampf gegen aggressive Rivalen den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Da taucht plötzlich ein mysteriöser Unbekannter auf, der sie dazu überredet, das Land Paxtonia aufzusuchen, wo Frieden herrscht und es reichlich Wasser und Nahrung gibt. Doch um den Weg dorthin zu finden, müssen sie erst Ravens Zwillingschwester finden, die die zweite Hälfte seiner Landkarte hat. Der Weg zu der Ölplattform, auf der auch sie als Anführerin einer Jugendgang lebt, ist weit und gefährlich... Der Autor, der selbst von Action und schnellen Autos fasziniert ist und als Hobby Musik macht, verstand es, die Schülerinnen und Schüler mit einer sehr lebendigen Lesung in den Bann zu ziehen und ein spannendes Kopfkino zu erzeugen, das Lust zu lesen machte.

Die Schüler hatten nach der Lesung reichlich Gelegenheit, den Schriftsteller zu seinem beruflichen Werdegang zu befragen. Dabei erfuhren sie, dass Lenk keineswegs schon als Schüler davon träumte, Autor zu werden. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung als Journalist und arbeitete auch 25 Jahre in diesem Beruf. Kinder- und Jugendbücher und auch mehrere Werke für Erwachsene schrieb er in seiner Freizeit. Bis heute sind mehr als 200 Titel erschienen, die in unterschiedlichste Sprachen übersetzt wurden. Damit ist er ein sehr bekannter Autor. Lenk thematisierte aber auch, wie schwer es sei, als Schriftsteller überhaupt Fuß zu fassen. Er zog dabei eine Parallele zur Musikwelt und empfahl den Schülerinnen und Schülern explizit, ein sicheres berufliches Standbein zu schaffen. So habe auch er erst vor ca. vier Jahren den Beruf des Redaktionsleiters an den Nagel gehängt und könne als freiberuflicher Schriftsteller arbeiten – weil seine Bücher sehr erfolgreich seien. Für die eigene berufliche Zukunft riet der Autor den Kindern und Jugendlichen, ihre persönlichen Stärken zu finden und auszubauen.

Lenk hatte nicht nur sein Buch im Gepäck, sondern auch jede Menge Tipps für den Schulalltag. Aus seiner Erfahrung als Journalist und Autor betonte er die Notwendigkeit des strukturierten Arbeitens. Die Schülerinnen und Schüler waren überrascht zu hören,  dass ein Buch wie „Darklands“ in nur zwei Monaten (?) geschrieben wurde. Die Vorbereitungszeit nehme jedoch wesentlich mehr Zeit in Anspruch.  Am Anfang stehe die zündende Idee. Aus tausenden Informationen, die im Laufe von Tagen und Wochen einprasseln, habe eine das Zeug dazu, sich zu einer zündenden Idee zu entwickeln. Anschließend schreibe er einen Plan, in dem für jedes Kapitel die Figuren und deren Attribute skizziert sowie der weitere Handlungsverlauf festgehalten werde. Die Schüler waren  erstaunt und verblüfft zu hören, dass für die „Darklands“  50 Seiten nötig waren, und das allein für den ersten der drei Teile.  Fabian Lenk empfahl den Schülerinnen und Schülern, auch bei ihren schulischen Aufgaben strukturiert  vorzugehen. „Verschafft euch einen Überblick und macht euch einen Plan. Es ist wichtig, das Ziel zu kennen, damit man weiß, worauf man hin arbeitet.“ Das sei ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg und gelte für die Mathematikschulaufgabe genauso wie beim Schreiben eines Deutschaufsatzes.  

 

Auf die Frage eines Schülers, wie man einen ausdrucksstarken und variantenreichen Schreibstil entwickeln könne, riet der Autor vor allem dazu, zu lesen. „Wenn ihr euch untereinander unterhaltet, verwendet ihr immer dieselben Wörter. Das ist ganz normal.“ Wenn man hingegen lese, lerne man neue Wörter kennen und erweitere so automatisch seinen Wortschatz. Fabian Lenk betonte im Übrigen, dass für ihn das Schreiben ein Handwerk sei, das man durchaus lernen könne. Damit machte er vielen Schülerinnen und Schülern Mut.

Einen so bekannten Autor persönlich kennen  zu lernen, ermöglichte unter anderem der Kulturring, der die Veranstaltung mit einem finanziellen Zuschuss unterstützte und damit erst möglich machte. Außerdem sei auch Frau Hüll von der Stadtbücherei Lauingen gedankt, die  den Kontakt hergestellt hatte und es sich auch nicht nehmen ließ, an der Lesung persönlich teilzunehmen.

 

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