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Exkursion nach Dachau: Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers

Am 21.05.2019 besuchten alle 9.Klassen und ich das ehemalige Konzentrations-lager Dachau. Schon als wir angekommen waren, begrüßte uns unsere Führungsleiterin und führte uns in die Einrichtung.

Daraufhin liefen wir zu einer nachgebauten Baracke inmitten des Geländes, welche wir circa zehn Minuten alleine erkunden durften. Als wir unsere Erkundungstour durch die Baracke abgeschlossen hatten, erzählte uns unsere Gruppenleiterin Fakten über das Leben der Menschen in der Baracke - wie viele Häftlinge in einer Baracke untergebracht wurden, welche Kleidung sie tragen mussten, wie es mit der Essensausgabe funktionierte und wie unhygienisch die damaligen Bedingungen in solchen Baracken waren.

Als wir die Baracke verlassen hatten, gingen wir zu drei Gedenkorten – einer jüdischen Gedenkstätte, der evangelischen Versöhnungskirche und einer russisch-orthodoxen Kapelle.

 

Danach wurde uns der sogenannte Todesstreifen erklärt, der von keinem Häftling betreten werden durfte, denn so ein Vergehen wurde sofort mit dem Tod bestraft: Der Häftling galt als fluchtverdächtig und wurde von den Wachen ohne Vorwarnung erschossen.

Auf dem Weg zu den Krematorien, also den Verbrennungsöfen, erklärte die Leiterin uns etwas über die Strafen, die auferlegt wurden, falls die Häftlinge den unmöglichen Anforderungen nicht gewachsen waren. Viele Strafmaßnahmen wurden aber auch völlig willkürlich erteilt.

Das wäre zum einen das Baumhängen, wo die Häftlinge mit den Armen hinter dem Rücken an einen Baumstamm gekettet wurden. Häufig wurde am sogenannten „Bock“ auch die Prügelstrafe vollzogen: Die Häftlinge wurden 25-mal mit einem Stab auf den Rücken geschlagen, während sie bei jedem Schlag mitzählen mussten. Falls sie sich verzählten, wurde die ganze Tortur wiederholt.

Als wir an den Krematorien angekommen waren, durften wir wie bei den Baracken erstmal das ganze Gebäude alleine erkunden. Wir gingen auch durch die Gaskammer, die unter dem Decknamen „Brausebad“ errichtet worden war. Ob dort in Dachau wirklich Vergasungen stattgefunden haben, ist jedoch unklar. Der Krematoriumsbereich war strengstens vom Arbeitslager getrennt. Zugang hatten nur SS-Verantwortliche und Gefangene, die die Leichen einäschern mussten.

Die Führung war nach den Erläuterungen zum Krematoriumsbereich zu Ende. Nun durften wir uns selber über das riesige Gelände des Konzentrationslagers bewegen.

Meine Freunde und ich besichtigten noch den sogenannten „Bunker“. Dieser ist das ehemalige Lagergefängnis,  wo schlimmste Bestrafungen stattfanden und der Ort, der von den Gefangenen am meisten gefürchtet wurde. Nachdem wir den Bunker erkundet und das Museum besichtigt hatten, wurden wir hinausbegleitet.

Meine persönliche Meinung zu dem Aufenthalt im KZ Dachau ist: Es war eine sehr lehrreiche Exkursion, bei der wir alle sehr viel über die Verbrechen und Schandtaten der Nationalsozialisten innerhalb dieser Einrichtung erfahren haben. Ich finde es sehr wichtig, dass ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau auch für zukünftige Klassen beibehalten wird, da es ein sehr wichtiges Thema ist, gerade für uns junge Menschen.

Matthias Lux, 9a

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