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Exkursion der 7. Klassen nach Nördlingen

Modell der mittelalterlichen Stadt Nördlingen

Am 08.04.2016 war es wieder soweit: Unsere Siebtklässler unternahmen eine Exkursion in die ehemals Freie Reichsstadt Nördlingen.

 

Als Erstes erklommen wir die vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer, auf der man die ganze Altstadt umrunden kann, ohne die Mauer verlassen zu müssen – was in Deutschland einmalig ist. In diesem Zusammenhang erklärte uns die erfahrene Stadtführerin ebenfalls die Namen der Stadttore, die an die Namen der umliegenden Orte angelehnt sind. Thematisiert wurde dabei außerdem ein Schwein, das die Nördlinger im Mittelalter angeblich vor einem Angriff des Grafen Hans von Oettingen gerettet haben soll. Die Erzählung von dieser glücklichen Errettung ist auch der Grund dafür, dass in der Stadt viele originell gestaltete Plastikschweine zu bewundern sind.

Wo ist das Schwein auf dem Bild versteckt?

In der Stadtmitte angekommen, stand natürlich das Wahrzeichen der Stadt - der „Daniel“ - auf dem Programm. Bei schönem Wetter kann man von oben die Kirchtürme aller Ortschaften des Rieskraters sehen. Bis zum heutigen Tage hält ein Wächter oben auf dem „Daniel“ Wache und lässt den bekannten Ruf „So, G`sell so!“ erschallen.

Haus mit typischen Außenbalken, der im Mittelalter zur Befestigung eines Aufzugs diente

Am naheliegenden Rathaus bekamen die Jugendlichen durch die Erzählungen unserer Stadtführerin einen Einblick in die dunklen Kapitel der Geschichte der Stadt Nördlingen – in die Zeit der Hexenverfolgung, der in Nördlingen zahlreiche Menschen zum Opfer fielen. Auf die fensterlosen Gefängniszellen unter der Freitreppe des Rathauses weist heute noch das Narrenrelief mit der Aufschrift „NUN SIND UNSER ZWEY“ hin.

Auch an die Zeit der Judenverfolgung im Dritten Reich erinnert die Stadt Nördlingen:

„Stolpersteine“, die am Boden vor den Häusern angebracht sind, weisen auf die ehemaligen jüdischen Bewohner hin.

Nach dem Stadtkern erkundeten wir das Gerberviertel, das im Mittelalter in Nördlingen eine große Bedeutung hatte.

Unsere Führung endete am Baldinger Tor, bei dem uns abschließend die „Kasarmen“ erklärt wurden. Das sind kleine Häuschen an der Stadtmauer, in denen in Friedenszeiten ärmere Stadtbewohner untergebracht waren. Von vielen interessanten Eindrücken geprägt traten wir schließlich die Heimreise nach Lauingen an.

 

Dagmar Fischer

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