Donau-Realschule Lauingen Staatliche Realschule
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Abschlussfeier 2019

Absolventen der Donau-Realschule als Baumeister der Zukunft

„Die Zukunft bauen, heißt die Gegenwart bauen“ - dieses Zitat von Antoine de Saint-Exupéry wurde den Abschlussschülern der Donau-Realschule im Rahmen der feierlichen Verabschiedung letzte Woche mit auf den Weg gegeben. Dass die jungen Menschen bereits in der Gegenwart Großartiges geleistet hatten und stolz auf sich sein können, wurde von Festrednern mehrfach erwähnt. Den schwungvollen Auftakt zu diesem festlich gestalteten Abend bildete die Smallband unter ihrer Dirigentin Ingrid Menzel mit „Great movie adventures“, bevor die Gäste und Absolventen in charmanter Weise von Celine Kupke (10b) begrüßt wurden. Eigens erwähnt wurde dabei eine besondere Persönlichkeit – der ehemalige Schulleiter Herr („Papa“) Moll, der der Schule auch im Ruhestand immer noch herzlich verbunden ist.

Zum Festakt war ebenfalls Landrat Leo Schrell erschienen, der den Jugendlichen gratulierte und die doppelte Bedeutung des Zitats von Saint-Exupéry hervorhob: Mit Fleiß, Durchhaltevermögen und Willenskraft hätten die Abschlussschüler ihre mittlere Reife geschafft und schon jahrelang an ihrer Zukunft gebaut. Zudem verwies der Landrat durch den Begriff „Zukunft bauen“ auf den Neubau des naturwissenschaftlichen Traktes der Donau-Realschule. Seine Worte verband der Leo Schrell mit der Hoffnung, dass viele der Absolventen ihren Lebensmittelpunkt in der Region fänden, denn der Landkreis Dillingen böte blendende Voraussetzungen für qualifizierte junge Leute und eine ausgezeichnete Lebensqualität. Nach dem Dank an Eltern und Lehrkräfte, denen er hervorragendes Engagement attestierte, forderte er die Abschlussschüler auf, sich in Zukunft für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzusetzen, die Werte des Grundgesetzes zu leben und sich auf soziale Weise in die Gesellschaft einzubringen.

In ähnlicher Weise äußerte sich der Zweite Bürgermeister Dietmar Bulling, der die Glückwünsche der Stadt Lauingen überbrachte. Als Weisheit für die zukünftige Lebensgestaltung gab er den Schülern die Worte „Wille sucht Wege“ mit. Auch wenn es im Leben manchmal „steinig“ werde, sollten sich die Jugendlichen engagieren und einmischen. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die „Fridays for Future“-Bewegung, denn an dieser sei erkennbar, dass man etwas bewegen könne, wenn man sich für seine Ziele einsetze. Anschließend erinnerte der Chor Remixx unter der Leitung von Sibylle Mathia mit dem emotionalen Song „I will always remember you“ wehmütig an die zurückliegenden Jahre, weckte jedoch gleichzeitig die Vorfreude auf die Verwirklichung der zukünftigen Träume und Pläne.

Werner Hörmann, der Vorsitzende des Elternbeirates, ermutigte die jungen Menschen ebenfalls, „ihren Gedanken Flügeln zu verleihen“ und eigene Ziele zu verfolgen. Er bestärkte die Absolventen darin, sich zu verändern, auch Umwege zu gehen oder Fehler zu machen, denn dadurch würden erst reife Persönlichkeiten entstehen. Ebenso sollten sich die Abschlussschüler zutrauen, andere mit ihren Ideen zu überzeugen, Innovationsgeist zu entwickeln und in einer lebendigen Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Als zentrale Werte nannte Hörmann dabei Respekt, Gerechtigkeit, Freundschaft, Vertrauen, Ehrlichkeit, Zusammenhalt und nicht zuletzt – Humor.

Anschließend folgte die Ansprache der Schulleiterin Karin Leo, die den Jugendlichen in einer feinsinnigen Anekdote dazu riet, auf die wesentlichen Dinge im Leben zu achten. Dazu erzählte sie von einem Philosophieprofessor, der vor den Augen seiner Studenten einen Blumentopf nacheinander mit Golfbällen, Steinen und Sand füllte. In der richtigen Reihenfolge passe alles in den Blumentopf, sodass man am Ende sogar noch ein Bier in das Behältnis gießen könne. Verändere man allerdings die Abfolge der Gegenstände, würde der Topf nicht für alle Dinge ausreichen. Gleichnishaft stünde der Blumentopf als Repräsentant des eigenen Lebens, die einzelnen Objekte für die wesentlichen bzw. unwichtigen Dinge im Leben. Deshalb sei es wichtig, Prioritäten richtig zu setzen.

Nach ihrer Rede und dem Musikstück „Rolling in the deep“ zeichnete Karin Leo die Absolventinnen aus, die sich im Chor, in der Smallband, bei den Tutoren oder mit anderweitigen kreativen Fähigkeiten ins Schulleben eingebracht hatten. Der anschließende Höhepunkt des Abends, die feierliche Übergabe der Zeugnisse, wurde ergänzt mit einer Präsentation, die mit passenden Fotos einen kurzweiligen Rückblick auf die vergangene Schulzeit gewährte.

Danach ließen die Schülersprecher Jonas Lachenmayr und Leontina Dyck in einem humorvollen Dialog sechs aufregende Schuljahre Revue passieren. Sie sahen sich am Ziel eines langen, anstrengenden Marathons angekommen und ließen ihren Dank allen zukommen, die sie auf diesem Weg unterstützt und begleitet hatten. Nun sei der Weg in die Zukunft frei. Dafür bräuchten sie Glück, Gesundheit und gute Nerven, was sie jedem ihrer Mitschüler wünschten.

Am Ende des festlichen Abends übernahmen Dietmar Bulling und Werner Hörmann die Ehrung der Jahrgangsbesten. Spitzenergebnisse hatten Selina Nusser (1,17), Sarah Mitlehner (1,33) und Ahmad Muhammed (1,36) erzielt. Viele weitere Absolventen können ebenfalls stolz auf sich sein – immerhin hatten 17 Schüler eine Eins vor dem Komma. Schließlich wurden die jungen Erwachsenen mit dem Musikstück der Smallband, „Big fun in the sun“, in ihr zukünftiges Leben entlassen.

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